Aerob
Aerob (lat. aer: Luft) bedeutet, dass die Energie mit Hilfe von Sauerstoff freigesetzt wird. Dabei verbrennen sowohl Fette als auch Kohlenhydrate.
Bei der aeroben Glykolise verbindet sich die Glukose mit Sauerstoff und wird in Wasser und Kohlendioxid gespalten. Diese Reaktion setzt Energie in Form von ATP frei.

Vereinfachung der aeroben Glykolise
Bei der Lipolyse werden Fettsäuren in den Kohlenhydratstoffwechsel eingeschleust und zusammen mit den Kohlenhydraten verbrannt. Fett kann also nur verbrannt werden, wenn auch Kohlenhydrate verbrannt werden. Fettverbrennung benötigt extrem viel Sauerstoff. Sie kann darum nur zum Einsatz kommen, wenn die Belastung nicht all zu hoch ist. Der Vorteil der Fettverbrennung ist, dass in Fetten (9 kcal pro Gramm) im Gegenzusatz zu Kohlenhydraten (4 Kalorien pro Gramm) viel mehr Energie gespeichert ist.
In Phasen intensiver Belastung spielt also die Glukose die wichtigere Rolle. Um deren Vorräte zu schonen, muss der Fettstoffwechsel trainiert werden. Während ein Untrainierter bei mittlerer Intensität 40 Prozent der benötigten Energie durch Fettverbrennung erhält, beträgt dieser Wert beim Ausdauertrainierten 60 Prozent. Ein trainierter Mountainbiker kann zwei- bis dreimal mehr Fette in der Muskelzelle einlagern als der Untrainierte. So kann er die Glukose für die intensiveren Phasen aufsparen.
Der Abbau bei der aeroben Energiefreisetzung ist durch die Kapazität der Enzyme, die Verbrennung ermöglichen, begrenzt. Darum ist die bereitgestellte Energiemenge pro Zeiteinheit nicht beliebig gross.