Atmung
Wenn der Mensch einatmet, gelangt sauerstoffreiche Luft zu den Lungen. Dort findet ein Austausch mit dem Blut statt. Das Blut nimmt Sauerstoff auf und gibt dafür das Abfallprodukt Kohlendioxid ab, welches wir ja dann wieder ausatmen. Beim Atmen dehnen sich die Lungen. Diese Dehnung wird durch die Atemmuskeln ermöglicht. In der Ruhelage genügt dazu der Zwerchfellmuskel, bei Anstrengung wird jedoch diese Zwerchfellatmung durch die Brustatmung unterstützt. Dabei wird zusätzlich die Atemhilfsmuskulatur eingesetzt.
Je grösser nun seine Lungen sind, desto mehr Luft kann der Mensch auf einmal einatmen. Trotzdem sagt die Grösse der Lungen nichts über die Ausdauerleistungsfähigkeit aus. Ein viel wichtigerer Faktor ist die maximale Sauerstoffaufnahme. Darunter versteht man die grösstmögliche Menge an Sauerstoff, die der Sportler über seine Lungen in das Blut aufnehmen kann.
Die maximale Sauerstoffaufnahme nimmt mit steigendem Alter jedes Jahr um etwa 1 Prozent ab. Doch durch Ausdauersport kann dieser Prozess aufgehalten oder sogar umgekehrt werden. Auch ein trainierter 70jähriger kann noch die Werte eines untrainierten 30jährigen haben.