Herz
Damit das Blut ständig zirkulieren kann, braucht es einen Antrieb. Diese Aufgabe erfüllt unser Herz, indem es das Blut in die Gefässe pumpt.
Wird nun über längere Zeit ein kontinuierliches Ausdauertraining betrieben, erhöht sich der Stoffwechsel. Der Körper reagiert mit der Anpassung des Herzes: Es vergrössert sich. Dadurch wird eine höhere Blutzirkulation erreicht. Das heisst, dass das Herz mit einem Schlag mehr Blut in die Gefässe transportieren kann. Mit der Vergrösserung des Herzes geht darum auch das Absinken der Ruheherzfrequenz einher. Unter Herzfrequenz (siehe Puls) versteht man die Schläge pro Minute, unter der Ruheherzfrequenz folglich die Herzfrequenz, wenn keine körperliche Belastung auftritt. Man kann sie mit einer Pulsuhr messen. Am Besten eignet sich die Zeit gerade nach dem Aufstehen am Morgen, da der Körper dann noch keiner Belastung ausgesetzt war.
Beträgt die Ruhefrequenz beim Untrainierten 60-70 (bei Frauen 70-80) Schläge, liegt sie beim Trainierten zwischen 40-50 Schlägen und beim Profi sogar bei weniger als 30-40 Schlägen.
Bewegt sich nun der Mensch, weiten sich die Gefässe in der Muskeln aus uns es strömt mehr Blut durch die Arterien. Dabei muss das Herz mehr Arbeit leisten, seine Frequenz erhöht sich. Doch auch das Herz hat seine Grenzen. Mit steigendem Alter sinkt die Frequenz. Als Faustregel gilt:
220 - Alter = Maximale Herzfrequenz