Schnittwunden
Schnitt- und Stichwunden enstehen im Zusammenhang mit scharfen oder spitzigen Gegenständen. Beim Mountainbiken ereignen sich häufig Riss-Quetschwunden, wenn man umfällt. Dabei gibt es starke Verunreinigungen und darum eine hohe Infektionsgefahr.
Oberstes Behandlungsziel sollte es also sein, eine Infektion zu verhindern. Dazu sollte man zuerst die grösseren Fremdkörper entfernen, aber keine feststeckenden Teile aus der Wunde entfernen, da dies die Blutung erhöhen könnte. Danach sollte man die Wunde mit sterilen Kompressen verbinden, jedoch keine Reinigung oder Desinfizierung der Wunde vornehmen. Dies sollte man dem Arzt überlassen.
Bei Kontakt der Wunde mit Erdstaub besteht erhöhte Gefahr auf eine Infektion durch Tetanus (Wundstarrkrampf). Die Krankheit ist hochgefährlich, aber man kann sich dagegen impfen.